Candasnos Fraga

26,8 Kms

Je mehr du auf die Fehler der anderen achtest, desto mehr bist du in Gefahr, deine eigenen Fehler zu übersehen.

Von der Ortsmitte gehen wir auf der Calle Balsa del Tejar weiter, die am Kirchplatz beginnt. Wir kommen am Schwimmbad vorbei, das rechts von uns liegt und gehen weiter geradeaus. Orientierung gibt uns wieder die N-II, die sich links von uns befindet. Wir erreichen die Cañada Real, zu Beginn asphaltiert und später Feldweg.

Über eine Brücke überqueren wir die Autobahn AP-2 oder Nordöstliche Autobahn. Links von uns befindet sich das Hotel Cruzanzana. Wir bleiben parallel zur N-II, die ebenfalls links von uns ist. 3 km nach der Brücke gehen wir in einem Tunnel unter der N-II durch und weiter rechts nach oben, wo wir auf einen Weg treffen, der parallel zur N-II verläuft. Jetzt ist die Nationalstraβe auf der rechten Seite. Wir gehen weiter geradeaus, entfernen uns mehr oder weniger von der Nationalstraβe, die aber immer in unserer Sichtweite bleibt. Wir kommen an einer Tankstelle vorbei und wandern weiter geradeaus. Eine Reihe von Strommasten dient uns als Orientierung. 

Wir erreichen das Ende der Hochebene und Fraga erwartet uns schon im Tal des Flusses Cinca. Wir kommen zu einer verlassenen Tankstelle, und befinden uns wieder in Nähe der N-II. Dort wandern wir auf einer kleinen Straβe direkt neben der Nationalstraβe, aber bald biegen wir links auf einen Weg ab, der uns von der Nationalstraβe wegbringt. Wir bleiben auf diesem Höhenweg der Hochebene, während die Nationalstraβe nach unten ins Flusstal weitergeht. Unser Weg verzweigt sich und wir halten uns rechts. Am Weg links steht ein weiterer Strommast. Der Weg präsentiert uns eine wunderbare Aussicht auf das Tal. Nach einem Gebäude aus Stein, kommen wir bei einem Strommast erneut an eine Kreuzung. Dort halten wir uns wieder rechts und gehen nach unten. Ein gelber Pfeil links erinnert uns daran, dass wir immer noch „gegen den Strom“ laufen.

Unser Weg geht jetzt steil abwärts. Bevor wir ganz unten ankommen, geht der Weg in einen anderen über. Dort halten wir uns links und gehen etwa 200 m weiter. Hier beginnt rechts ein neuer Weg, in den wir einbiegen. Dieser Weg führt uns abwärts direkt nach Fraga. Rot-weiβe Markierungen helfen uns bei der Orientierung. Aber Achtung: Wir müssen rechts abbiegen, während die rot-weiβen Markierungen weiter geradeaus gehen. Wir steigen weiter ab nach Fraga. Nachdem wir die Straβe erreicht haben, biegen wir dort rechts ab. Nach 100 m kommen wir zu einem Kreisverkehr mit einem Schild „N-II nach Lleida”. Auf der N-II erreichen wir die Stadt und schon bald befinden wir uns auf der schönen Avenida de Aragón. Immer geradeaus kommen wir zum Fluss Cinca. Der Ignatius-Weg geht auf der anderen Seite des Flusses weiter, bringt uns in die Altstadt, zum  Rathaus. 

CANDASNOS

Taxi Carlos (Bujaraloz) . Tel: 608 782 616 (Taxi für 5 und 8 Plätze)

FRAGA

Hostal Aribau . Avenida de Madrid 25, Tel: 974 471 887

Hostal Oasis . Ctra. Nacional II km 442, Tel 974 470 654

Hostal Trébol . Avenida de Aragón, 9. Tel: 974 471 533

Pensión Olles . Avenida de Madrid 33, Tel: 974 453 834

Rathaus . Tel: 974 470 050.Mit einer Pilgerbescheinigung, die man in der Pfarrkirche (Tel: 974 470 183 / 974 470 865) erhält, gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten in Bungalows auf dem Campingplatz von Fraga, der sich etwa 1 km auβerhalb des Zentrums befindet. Wir erreichen ihn, indem wir die Calle Soses hinaufgehen.

In gleicher Weise wie bei den früheren Etappen gehen wir weiter, aber mit der Hoffnung, auf den Fluss Cinca zu treffen und damit die schwierigen Etappen der Monegros hinter uns zu lassen.

FRAGA: Mit seinen mehr als 13.000 Einwohnern, ist Fraga der wichtigste Ort im unteren Verlauf des Cinca. Mit iberischem Ursprung, romanischen Überresten in der Nähe und einer eindeutig führenden Rolle in der Rückeroberung Spaniens aus der Maurenherrschaft innerhalb Aragons wurde Fraga durch Felipe V. 1709 zur Stadt erklärt.  Der gut restaurierte Turm „La Torre de los Frailes” wurde 1128 von den Tempelrittern erbaut. Auffällig ist die im romanischen Stil erbaute Kirche (12. Jahrhundert), die dem Heiligen Petrus gewidmet ist. Sie wurde am Ort einer einfachen Moschee errichtet. Der städtebauliche Entwurf von Fraga ist die Antwort auf ein arabisches Baukonzept. Häuser aus Lehmziegel können in dieser Gegend immer noch bestaunt werden. Im Stadtteil Atarazanas gab es eine Schiffswerft für den Fluss Cinca. Teilweise sind die Gebäude historisch, so das Haus von Junqueras, der Regierungspalast, das Piaristenhaus und andere im gotischen Charakter des 16. und 17. Jahrhunderts erbauten Häuser. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Stadtmuseum im Moncada-Palast (C/ San José de Calasanz 12. Tel: 974 472 533), ein erst kürzlich renoviertes Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Hier finden wir auβerdem alles, was wir brauchen: Restaurants, Supermärkte, Gesundheitszentrum, Banken, Fahrradwerkstätten, Apotheken und eine Touristeninformation (Tel: 974 470 050).

Bemerkungen: Wir gehen weiter mit Jesus, begleiten ihn in seinen letzten Momenten. Wir begleiten die Jünger, wie sie seinen Körper vom Kreuz nehmen und ihn beisetzen. Vergessen wir nicht das vorbereitende Gebet: Noch einmal bitten wir darum, unser Leben am Willen Gottes zu orientieren, der einzigen Quelle der Freude und Erlösung. Wir beharren auf dem Abschlussgespräch: Wir stellen uns neben den leidenden Jesus, und bitten ihn um Kraft, um unserer Verpflichtung im Leben nachzukommen. Darum bitten wir im Gespräch am Ende des Gebetes und im Laufe des Tages.

Fürbitte: Ich bitte den Vater um die Gabe, Schmerz mit Christus in seinem Schmerz spüren zu können, Angst in der Angst von Christus und sogar die Erfahrung der Tränen und des tiefen Schmerzes aufgrund all des Kummers zu spüren, den Jesus am Ende seines Lebens für mich ertragen musste.

Gedanken: Das Kreuz, das über dem Altar in jeder katholischen Kirche hängt, erinnert uns daran, dass der Gottesdienst uns ins Gedächtnis ruft, wie Jesus sich für uns hingab, wie er sein Leben bis in den Tod für uns gab. Dennoch haben wir auf überintellektualisierte Weise über die Kreuzigung mit dem theologischen Geheimnis des Todes von Jesus argumentiert. Manchmal haben wir die Kreuzigung mit einem „Goldkreuz“ verwechselt, sogar mit Edelsteinen. Heute schlagen wir vor, die Leidensgeschichte in ihrer „unerbittlichen Wahrheit” zu erleben: Dazu benutzen wir die Vorstellungskraft und verbringen Zeit mit dem Mensch gewordenen Jesus, der einen schmerzvollen und langsamen Tod erlitt, der gleichzeitig demütigend war, indem er zwischen zwei Verbrechern ans Kreuz gehängt wurde. Wir verbringen Zeit bei seiner Mutter, die ihren Sohn sterben sah. Wir, die Christen des 21. Jahrhunderts, wissen, dass dieses Drama in der Auferstehung von Jesus endet; Maria wusste das nicht.  In unserer Betrachtung nach Ignatius begleiten wir Maria, die Mutter Jesus, während sie sich vom Grab entfernt und zum Haus zurückgeht, in dem sie wohnt. Wir bleiben bei ihr, warten mit ihr, wir hören sie, wie sie mit den Anwesenden über alle Dinge spricht, die sie seit der Geburt Jesus in ihrem Herzen meditierte.  Wir hören ihre Erinnerungen an ihren Sohn. Wir weinen mit ihr, wir hoffen mit ihr, dass etwas passieren möge. Und wir sagen ihr, wer wir sind: Anhänger ihres Sohnes.

Ignatius lädt uns ein, uns so innigst wie möglich mit Jesus zu identifizieren. Wir selbst sollen „den Schmerz mit Christus in seinem Schmerz erfahren; ein gebrochener Geist mit dem gebrochenen Christus und inneres Leiden aufgrund des großen Leidens, das Jesus für mich auf sich nahm. Berücksichtigen wir auch die Einsamkeit der Heiligen Maria in ihrem tiefen Schmerz und innerer Ermüdung; genauso betrachten wir auch die Müdigkeit der Jünger.“ Alles ist vorbei. Es ist das Ende.

Christus unser Herr und König führt seinen Auftrag in unserer Welt fort, um alle Männer und Frauen zu retten. Er wird in seinen Brüdern und Schwestern weiter gefoltert, er wird weiter ans Kreuz geführt. Widmen wir uns in unserer Meditation einige Augenblicke der Situation unserer Menschheit und bitten wir den Vater, dass er uns neben den gekreuzigten Jesus in die heutige Welt stellt.

Texte:

Matthäus 27,1-66. „Kreuzige ihn!“ „Was hat er denn Böses getan?“ „Kreuzige ihn!“

Psalm 22. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Psalm 31. Bei dir, o Herr, habe ich Zuflucht gefunden.

Jesaja 50,4-9. Aber Gott, der Herr, wird mir helfen.

Abschlussgespräch:  So wie im gestrigen Gebet ist unsere heutige Gegenwart mit dem leidenden Jesus wichtiger, als unsere unschlüssigen Worte oder ungeschickten Handlungen. Wir schließen in unser Gespräch die Tiefe des Gefühls, die Liebe und das Mitleid ein und damit werden wir „nur“ von Jesus begleitet. Mit dem Vaterunser beenden. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Einfach für Fahrräder

obwohl es beim Abstieg von Monegros ein starkes Gefälle gibt und der Weg auf einigen Abschnitten aufgrund der Regenfälle ausgeprägte Furchen aufweist.

Candasnos : Km 0.
Tankstelle: Km 13.
Fraga: Km 26,8.

Route

Etappenschema

Höhenmeter

Das Wetter in Fraga

Fraga
26°
Klarer Himmel
Luftfeuchtigkeit: 50%
Windstärke: 5m/s SSO
MAX 23 • MIN 22
27°
SA
24°
SO
25°
MO
29°
DIE